Auf dem tiefem Platz in Fabbenstedt entwickelte sich in der 1. Hälfte eine kampfbetonte Begegnung. Der Aufsteiger aus Oldendorf hielt sehr gut mit und kaufte uns durch sein agressives Zweikampfverhalten oft den Schneid ab. Dazu kamen zahlreiche Fehlpässe und Probleme bei der Ballannahme, was natürlich auch mit den schwierigen Bodenverhältnissen zu tuen hatte.
Torlos in die Kabine
Ohne Tore ging es in die Halbzeitpause, allerdings gab es mehrere Chancen auf beiden Seiten. So hatten Christian Vogt (2x) und Markus Böschemeyer freie Schussbahn und somit die Führung auf dem Fuss, doch sie verfehlten das Tor bzw. der Torwart parierte. Auf der anderen Seite hielt Jonas Krenz seinen Kasten durch 2-3 gekonnte Aktionen sauber.
Frühe Führung nach der Halbzeit
Trainer Axel Krüger forderte von seinen Mannen in der Pause eine bessere Chancenauswertung und ein frühes 1:0. So sollte es auch kommen. Eine Flanke von Andre Müller verwertete Spielführer Gerald Grabenkamp volley am kurzen Pfosten zur 1:0 Führung (50.). Nur 5 Minuten später spielte Marco Radtke uneigennützig auf Markus Böschemeyer, der so zum 2:0 ins freie Tor einschieben konnte.
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Geburtstagskind Ludwig Zeller bei der Ordnung des Spiels
3 Platzverweise in den letzten 20 Minuten
Aufregung dann in der 70. Minute. Marcel Retzlaff wird gefoult und tritt am Boden liegend leicht nach seinem Gegenspieler. Konsequenz: Rot für beide!
Erfreuliches dann wieder in Minute 79. Eine Flanke von Christian Vogt setzt Gerald mit seinem zweiten Volleytor in die Maschen. Die dritte rote Karte sah dann VfB-Akteur Adnan Hani nach einem "Stinkefinger". In der Schlussphase schraubten dann noch Marco Radtke und wiederrum Gerald Grabenkamp das Ergebnis in die Höhe.
Verdienter Sieg durch 2. Halbzeit
Wie schon so oft in dieser Serie kam der VfB-Motor erst in Halbzeit 2 so richtig auf Touren. Ausserdem ließ der OTSV mit seiner Kampfkraft etwas nach und die Chancen vor dem Tor wurden genutzt. Getrübt wurde der hohe Sieg natürlich durch die beiden dummen roten Karten, wodurch Trainer Axel Krüger sein "Luxusproblem" mit 15 gleichwertigen Leuten schon am nächsten Sonntag nicht mehr hat. So heißt es aus 15 mach 12, da auch "die alte Socke" Ludwig am nächsten Sonntag nicht zur Verfügung steht.
Aufstellung: J.Krenz - S.Vogt, C.Schmidt, M.Retzlaff - A.Müller (65. W.Olfert) -
C.Vogt, L.Zeller (80. A.Hani), T.Riechmann, M.Böschemeyer (60. K.Hoppmann) -
G.Grabenkamp, M.Radtke