Landesliga macht den Unterschied

Für Torwart Fabian von Eichel-Streiber gab es am Sonntag nichts zu halten.

Erstes Spiel und gleich die erste Niederlage. So hatte sich Spielertrainer Axel Krüger den Saisonauftakt bestimmt nicht gewünscht. Doch - wie sagt doch der Sportplatz-Phrasendrescher so gerne - wer vorne die Dinger nicht macht, kriegt sie hinten rein. Gegen Tengern II bewahrheitete sich dies wiedereinmal.

TuS mit Nennecker und Bajohr

Da die Landesliga-Elf aus Tengern schon am Freitag gespielt hatte, konnte der TuS die Reserve verstärken. Mit Daniel Nennecker und Tobias Bajohr musste sich die VfB-Deckung gleich gegen zwei Landesliga-Spieler wehren. Nach anfänglichen Schwierigkeiten entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Chancen waren auf beiden Seiten. Das Tor machte jedoch nur einer: Daniel Nennecker.

Landesliga-Routine schlägt junge Wilde

In einem Zweikampf an der Grundlinie setzte sich Nennecker gegen Andre Müller durch und schob den Ball unhaltbar gegen den Innenpfosten. Der VfB vergab dagegen seine Chancen. Christian Vogt vergab kläglich aus aussichtsreicher Position. Mit einem 0:1-Rückstand ging es in die Kabine. Doch Axel Krüger witterte die Chance im zweiten Durchgang das Spiel noch zu drehen: "Ihr seht doch: Hier geht noch was!"


Christian Vogt kann sich hier gegen Tobias Bajohr durchsetzen. Die Chancen konnte der VfB jedoch nicht verwerten.  FOTO: Michael Meier


Nennecker zum zweiten Mal eiskalt

Der VfB stemmte sich mit viel Einsatz gegen den Rückstand. Zählbares sprang jedoch nicht heraus. Nach einem Konter markierte wieder Nennecker freistehend vor Torwart Fabian von Eichel-Streiber. Die Krüger-Mannen gaben sich trotzdem nicht auf und drängten zumindest auf den Anschlusstreffer. Doch auch dieser blieb verwehrt. Der TuS erhöhte sogar noch auf 3:0. Das Ergebnis ist nicht ganz unverdient, da Tengern vor dem Tor einfach mehr aus den Möglichkeiten machte.

Das Feld nun von hinten aufrollen

Der VfB zeigte zwar kein schlechtes Spiel und arbeitete auch nach dem 3:0 Rückstand noch weiter. Über eine mangelnde Einstellung kann sich Spielertrainer Krüger nicht beklagen. Doch gegen solche Gegner müssen die Chancen eben verwertet werden. In den nächsten Spielen bleibt dem VfB nun, das Feld von hinten aufzurollen. Damit kann schon am nächsten Sonntag gegen Türk Gücü Espelkamp begonnen werden.


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