Das Spiel stand von Beginn an unter keinem guten Stern. Nach einem Verlegungshickhack (zuerst bat Euro um Verlegung um am Donnerstag den ursprünglichen Spieltermin bekannt zu geben), einigen Spielerabsagen, die sich dann im Nachhinein dann auch als nicht begründet herausstellten und eine Tour durch die Gemeinde Hille für eine Auto der Karawane ging natürlich auch das Spiel verloren.
Nach dem schnellen 0:1 durch Steffi Clarus, drehte Euro auf auf und setzte sich mühelos auf 6:1 ab. Erst anschließend zeigte die VfB-Deckung Wirkung und war seitdem wacher. An der Defensivleistung hat es nicht gelegen. Es hakte im Angriffspiel. Der Rückraum entwickelte zu wenig Druck auf die gegnerische Deckung, die Außen konnten ihren teilweise großzügigen Platz nicht nutzen und auch über den Kreis ging kaum etwas.
Zudem kam, dass Sina Ebert sich nach wenigen Minuten aus disziplinarischen Gründen auf der Bank wiederfand und Katharina Stegkemper die Spielmacherposition übernahm. Nach dem 6:1 hatte auch Euro größere Schwierigkeiten mit einer zumindest im Zentrum besser stehenden VfB-Abwehr. Es ist müßig zu erwähnen, dass Andrea Weitkamp im Tor mal wieder eine überragende Leistung ablieferte.
Die gewonnnen Bälle konnten vorne aber nur viel zu selten in Tore umgemünzt werden. Steffi Clarus übernahm viel Verantwortung brauchte aber zu viele Chancen für ihre Tore.
Mit einem 8:4 ging es die Pause.
Nach der Halbzeit dominierten weiter die Hintermannschaften inklusive Torhütern das Spiel. So dauerte es mehrere Minuten, bis Steffi Clarus mit dem 8:5 den ersten Treffer der zweiten Spielhälfte erzielte.
Mehrfach hatte man die Chancen ins Spiel zurückzukommen, doch verhinderte die Einfallslosigkeit im Angriff das zumeist.
Es kam wie es kommen musste und Euro, das klar die bessere Mannschaft stellte zog auf 14:7 davon.
Nach der wichtigen Auszeit (Achhtung Ironie!) 90 Sekunden vor Ende bei einem Spielstand von 16:8 durch den Heimtrainer, konnte der VfB dann noch mit einer seiner besten Aktionen (ein endlich mal mit Verstand ausgeführter Freiwurf) den 16:9 Endstand herstellen.
Nach verkorksten Verlegungsspielereien, Absagen (und revidierten Absagen), einer komplizierten Anfahrt konnte nur ein solches Spiel dabei heraus kommen.
An dieser Stelle mal ein Dankeschön an die Familien Clarus, Ebert und Penning, die regelmäßig den "Fahrdienst" übernehmen.
Statistik:
Andrea (21/1 P.), Kerstin, Madleen (2), Katharina, Sina (1), Steffi (5/1), Julia, Laura, Nina (1)