Nach dem schwachen Spiel gegen Gehlenbeck konnten die B-Mädchen des VfB am letzten Spieltag noch einmal ihre Stärke zeigen. Das Tempospiel. Gegen Röcke setzte es einen nie gefährdeten 23:20 Sieg.
Nachdem Steffi Clarus bis zum 7:5, sechs der sieben VfB-Tore erzielt hatte verordnete sie sich selbst eine Pause auf der Bank, die der Gegner zum 8:7 und 9:8 nutzte. Eigentlich lief das VfB-Angriffsspiel weiter sehr gut und temporeich, nur leider verhinderten technische Fehler und überhastete Würde das Ausbauen der Führung. Julia Meerhoff und Sina Ebert, die beide ein sehr gutes Spiel machten glichen aber jeweils aus.
Nach dem Seitenwechsel probierte es der VfB mit einer 5:1-Deckung (Katharina Stegkemper vorgezogen) und hatte damit den Schlüssel zum Sieg gefunden. Ohne die aus dem Spiel genommene Mittelfrau, gab es für Röcke kaum noch ein Durchkommen gegen die VfB-Abwehr. Wenn doch dann war oftmals Andrea Weitkamp zur Stelle.
Im Angriff wusste neben der stets gefährlichen Steffi Clarus nun auch Kerstin Weitkamp zu überzeugen, die von der Linksaußenposition drei wichtige Tore erzielte. Beim 18:23 durch Nina Walter war die höchste Führung herausgeworfen. Das Spiel war damit entschieden. Steffi Clarus erlebte die letzten 3 Minuten des Spiels auf der Bank. Auf dem Platz an dem sie auch in der nächsten Saison sitzen wird. Röcke konnte anschließend noch auf 20:23 verkürzen, das konnte aber getrost unter dem Motto Ergebniskosmetik abgestempelt werden. Neben Steffi Clarus verlässt auch Madleen Rieche die B-Mädchen. Sie konnte sich mit ihrem 15. Saisontreffer zum 12:14 schön verabschieden. Kein Glück mit einem Torerfolg hatte heute Trainer-Schwester Svenja Hennerkes. Sie unterstütze die Mannschaf t in der Platzierungsrunde und hängt ihre Handballschuhe nun endgültig an den Nagel.
Mit diesem souverän herausgespielten Sieg, konnte man einen versöhnlichen Abschluss feiern. Am Ende war es sehr eng an der Tabellenspitze und es war mehr möglich wenn sich nicht einige vermeidbare Punktverluste (Hille und Gehlenbeck) eingeschlichen hätten. Ob es am Ende nun Platz 3 oder 4 wird liegt einzig und allein an den Konkurrenten.
Statistik:
Andrea (21/1 Par); Kerstin (3), Steffi (10), Sina (4), Nina (3), Svenja, Madleen (1), Julia (1), Katharina (1), Laura