5 unkonzentrierte Minuten kosten Sieg

Bis 5 Minuten vor Ende hatten die B-Mädchen das Auswärtsspiel beim TV Hille II eigentlich immer unter Kontrolle bis ein fünfminütiger kollektiver Blackout die Mädchen um ihren Lohn brachte.

Weil Steffi Clarus, Jessica Lohmeier und Comebackerin Svenja Hennerkes nicht rechtzeitig zum Anpfiff umgezogen waren, begann der VfB mit einer ungewohnten Aufstellung. Sina Ebert rückte auf halblinks und hielt ihre Mannschaft zunächst mit drei tollen Toren im Spiel.
Nach dem 3:3 konnte Hille kurzzeitig auf 7:3 erhöhen. Inzwischen waren auch Steffi und Jessica mit von der Partie, und nach einer Auszeit startete der VfB die Aufholjagd. Steffi Clarus erzielte das 7:4, worauf die Hiller per Siebenmeter erneut den alten Abstand wiederherstellten.

Sina, Steffi, Svenja mit ihrem ersten Tor im ersten Torwurf und noch zweimal Steffi sorgten für die 8:9-Führung  des VfB, die Hille mit einem Doppelschlag noch einmal drehen konnte. Doch vier Sekunden vor dem Halbzeitpfiff traf erneut Steffi Clarus zum 10:10-Ausgleich.

Der Spielverlauf ließ alle optimistisch stimmen. Nach einer schwierigen Startphase hatte man sich zurück ins Spiel gekämpft. Großen Anteil daran hatte Sina Ebert, die im Angriff eine wirklich gute erste Halbzeit spielte.

Zu Beginn der zweiten Hälfte gewann Svenja sofort den Ball und Sina Ebert verwandelte den Gegenangriff zur erneuten Führung. Nach einem gehaltenen Siebenmeter von Andrea Weitkamp war es erneut Sina Ebert, die den Ball zum 12:10 im Hiller Tor unterbrachte.

Im Angriff hakte es zu diesem Zeitpunkt aber schon gewaltig, weil Steffi Clarus seit Beginn der zweiten Hälfte  kurz gedeckt wurde und sich jedes Tor hart erkämpft werden musste. Dennoch ließ man sich von erneuten Hiller ausgleichen zunächst nicht aus der Ruhe bringen. Svenja traf aus dem Rückraum zum 12:13 und Steffi Clarus konnte ihrer Gegenspielerin entwischen und traf zum 12:14. Bis zum 16:18 konnte diese  Zweitoreführung gehalten werden.

Dann folgten die fünf spielentscheidenden Minuten. Zwei freie Chancen die Führung weiter auszubauen wurden vergeben, stattdessen kam Hille zunächst zum Ausgleich und ging darauf sogar in Führung, weil im Angriff zu überhastet abgeschlossen wurde und nur noch Einzelaktionen das Spiel des VfB prägten.  Insgesamt erzielte Hille in dieser Phase (in der auch eine Auszeit das Spiel nicht beruhigen konnte) sechs Tore in Folge und machte aus dem 16:18 ein 22:18. Auch die VfB-Abwehr sah da phasenweise nicht gut aus. Natürlich war das die Entscheidung. Madleen Rieches Treffer zum 22:19 war lediglich Ergebniskosmetik. Auch der letzte Hiller Treffer fiel nicht mehr ins Gewicht.

Nun bleiben drei Wochen Zeit um aus den katastrophalen 5 Minuten zu lernen und es am 3. Februar gegen Häver besser zu machen.

Statistik:
Andrea (23/1 P.); Kerstin, Jessica, Nina, Katharina (1), Svenja (2), Steffi (7), Sina (8), Julia, Madleen (1)



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