Waren das wirklich die selben Mädchen, die sich am Samstag mit Oberlübbe einen bravourösen Kampf lieferten? Zuschauer die beide Spiele gesehen haben werden das verneinen. Auch wenn mit Katharina Stegkemper die beste Spielerin aus diesem Spiel nicht mitwirken konnte, hätte eine normale Leistung gereicht um die Mannschaft aus Gehlenbeck zu besiegen. Diese konnte aber nahezu keine Spielerin abrufen.
Beim Stand von 6:4 für den VfB (4/3 Treffer Steffi, je 1 Tor Julia und Sina) sah es so aus alsob der Vfb das Spiel langsam in den Griff zu kriegen schien. Der Schein trügte aber, anstatt eine beruhigende Führung herauszuwerfen vertändelte man immer wieder die Bälle in der Vorwärtsbewegung oder begann technische Fehler, wie Schrittfehler oder stand im Kreis.
Anstatt die Führung auszubauen konnte Gehlenbeck das Spiel wernden und mit 8:9 in Führung gehen. Steffi Clarus konnte mit ihrem vierten Siebenmetertreffer noch einmal ausgleichen, bevor Gehlenbeck endgültig das Heft in die Hand nahm und die emotionslose Fabbenstedter Abwehr ein ums andere Mal schlecht aussehen ließ und mit einem 9:12 in die Halbzeit ging.
Beim Stand von 10:13 bekam Gehlenbeck eine Zeitstrafe. Eigentlich die Chance um zu verkürzen. Nina Walter stabd beim Wurf im Kreis, Sina Ebert unterlief ein Fehlpass, und auch Steffi Clarus spielte einen Pass ins Niemandsland- so kam es dass man selbst die Überzahlsituation verlor. Kein Wechsel brachte Besserung. Alle passten sich dem schlechten Niveau an. Einzig positiv kann man an diesem Tag die Siebenmeterquote herausheben. Eine solche Leistung am kommenden Samstag bringt sogar den dritten Tabellenplatz noch einmal in Gefahr. Am Ende hieß es verdientermaßen 18:24 für Gehlenbeck.
Statistik:
Andrea (12/1 Par.); Kerstin (1), Laura, Svenja, Steffi (12/7), Sina (3), Nina (1), Julia (1), Jessica, Madleen
Zeitstrafe: Julia
Siebenmeter 7/7 - 5/6 Andrea hält einmal