B-Mädchen überzeugen trotz Niederlage

Das mit Abstand beste Saisonspiel der B-Mädchen wurde zwar nicht mit Punkten belohnt, die deutliche Leistungsentwicklung, die bereits in den letzten beiden Spielen begann, aber sorgte für sehr zufriedene Gesichter auf der Trainerbank. Nicht wiederzuerkennen war die Mannschaft zu den ersten Auftritten. Zwar gab es eine 16:24 Niederlage gegen Oberlübbe I, doch das Ergebnis war nur zweitrangig. Besonders im Angriff war eine große Leistungssteigerung zu verzeichnen.

Oberlübbe erzielte nach genau 18 Sekunden den ersten Treffer und Böses deutete sich an. Doch trotz des folgenden 0:2 sollte es anders kommen. Katharina Stegkemper und Nina Walter nach einem schönen Zuspiel von Sina Ebert trafen zum Ausgleich.
Besonders für "Katha" war der Treffer extrem wichtig, endlich hatte sie ihr erstes Feldtor der Saison erzielt, und man merkte iht förmlich an, dass ihr von nun an eine schwere Last von den Schultern fiel.

Nachdem die Gäste erneut in Führung gegangen waren und Nina Walter ausgeglichen hatte war es nicht von ungefähr Katharina Stegkemper, die nach einer schönen Passfolge im Gegenstoß sogar die 4:3-Führung erzielen konnte. Oberlübbe konnte das Spiel aufgrund der größeren individuellen Fähigkeiten zwar wieder drehen und sich auf 5:9 absetzen, jedoch ließ sich die VfB-Mannschaft davon nicht aus der Ruhe bringen und spielte konsequent ihr Spiel weiter.

Immer wieder war der VfB im Angriff über den Kreis brandgefährlich, und auch die eingewechselte Kirsten Winkler sorgte gegen Ende der zweiten Halbzeit noch einmal für neuen Schwung aus dem Rückraum. Die 90 Sekunden vor der Pause von der Oberlübber Trainerin genomme Auszeit benötigte der VfB nicht, so dürfte die Trainer-Ansprache beim VfB, die lediglich aus einem Wort bestand, wohl einer der Kürzesten überhaupt gewesen sein.

So ging man gegen den haushohen und verlustpunktfreien Favoriten aus Oberlübbe mit einem absolut respektablem 9:14 in die Kabine. Nach der Pause kam Anja Wiehe für Laura Penning ins Spiel. Sie sollte mit ihrer Schnelligkeit in die Waagschale werfen, und fügte sich nahtlos ins Mannschaftsgefüge ein.

Beim Stand von 14:20 nahm Benjamin Hennerkes einige Umstellungen vor um allen Spielerinnen genügend Spielanteile zu geben.
Statt des in Kauf genommenen höheren Rückstandes konnte aber auch die neuformierte Mannschaft weiter verkürzen. Erneut setzte sich Katharina Stegkemper auf hablinks im Eins-gegen-Eins durch und traf, dann hielt Alina Brune im Tor einen Tempogegenstoß. Im folgenden Angriff bediente Katharina Stegkemper Linksaußen Kerstin Weitkamp mustergültig. Diese traf aus ganz spitzem Winkel mit einem "Zaubertor" per Aufsetzer zum 16:20.

Dass danach nur noch die Gäste erfolgreich waren, störte das Gesamtbild nicht mehr.
Punkte gab es dafür nicht, aber die sollen dann Samstag in Möllbergen abgeholt werden.

Aus einer wirklich guten Mannschaftsleistung ohne Ausfall ragten die beiden fünffachen Torschützen Nina Walter und Katharina Stegkemper noch heraus.

Jessica Lohmeier feierte ihr Comeback, und musste schmerzhaft erfahren wie hart Handball ist.

Statistik:
Andrea Weitkamp (17/1 Par.); Alina Brune (3 Par.); Sina Ebert (2), Nina Walter (5), Jessica Lohmeier, Lisa Stegkemper, Julia Meerhoff, Julia Gloede, Katharina Stegkemper (5), Kerstin Weitkamp (1), Anja Wiehe (1), Kirsten Winkler (2), Laura Penning

Siebenmeter:
0/0 - 4/3 Andrea hält einmal





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