Viel Kampf- wenig Glück

Das Speil zwischen den VfB-Herren und der Mannschaft des Tabellenzweiten aus Lahde hatte eigentlich keinen Sieger verdient. Ein direkt verwandelter Freiwurf für Lahde und ein nicht verwandelter Siebenmeter nach dem Schlusspfiff gaben letztlich den Ausschlag zum glücklichen 19:18-Sieg der Gäste.

Die ohne Daniel Büscher, Dirk Rabenort (,der sich als Paparazzi unbeliebt machte) und Jörg Kirchhoff angetretenen Hausherren starteten dank einer starken Deckungsleistung besser ins Spiel. Martin Heider, Rainer Vullriede (2) und Uwe Kolwes warfen bis zur neunten Spielminute eine 4:1-führung heraus, ehe die Gäste ein wenig besser ins Spiel fanden und durch Einzelaktionen verkürzen konnten.

Bis zum 6:5 konnte der VfB seine Führung aber behaupten ehe drei Siebenmeter das Pendel zu Gunsten von Lahde ausschlagen ließen. Zunächst kassierte der VfB einen Gegenstoß im Anschluss an einen von Rainer Vullriede vergebenen Siebenmeter. Den nächsten Siebenmeter (diesmal für die Gäste) verwandelte der Lahder  sicher. Kurz darauf entschieden die kleinlich pfeiffenden Schiedsrichter erneut auf Strafwurf gegen den VfB. Diesen konnte Peter Döding zwar halten, jedoch fiel der Abpraller genau in die Hände des Schützen zurück, der ohne Probleme zur ersten Gästeführung (6:7 22.Min)  einwerfen konnte.

Diese Führung konnte Lahde bis zum 7:9 ausbauen und sie hätten sogar die Chance diese per Gegenstoß zu erhöhen. Jedoch endete dieser Konter an der Latte des VfB-Gehäuses. Uli Kolwes beantwortete dies umgehend mit dem 8:9, ehe sein Bruder Kurz vor der Halbzeit den 9:9 Ausgleich herstellte.

So eng sollte es auch nach der Pause weitergehen. Dieses Mal erwischte Lahde den besseren Start und konnte sich zunächst auf zwei Tore absetzen (10:12, 12:14), ehe Uli Kolwes und Rainer Vullriede egalisieren konnten. Andreas Steinkamp brachte den VfB mit einem Siebenmetertor dann erstmals in der zweiten Halbzeit in Führung. Die Gäste spielten ihre Angriffe nun sehr lang aus, weil sie keine spielerischen Mittel gegen die sehr starke 5:1-Deckung des VfB fanden. Warum die Schiedsrichter nur ein einziges mal das passive Vorwarnzeichen anzeigten wird ihr Geheimnis bleiben. Auf den Bänken beider Mannschaften verstand man das zumindest nicht.

Nachdem Uli Kolwes einen geklauten Ball zum 17:16 versenkte glich Lahde erneut aus. 45 Sekunden vor dem Ende kam Lahde erneut in Ballbesitz. Mit dem Ziel erst kurz vor dem Ende abzuschließen holten sie einen Freiwurf nach dem anderen heraus. Einen dieser Freiwürfe verwandelte der gefährlichste Lahder 15 Sekunden vor dem Ende mit einem Direktwurf an Rainer Vullriedes Kpf vorbei in die lange Ecke.

Mit dem Schlusspfiff bekam der VfB nich einen Siebenmeter zugesprochen, der den Ausgleich bedeutet hätte. Andreas Steinkamp verlud den Torwart, sein Wurf ging aber leider am Tor vorbei. So wurde es nichst mit dem verdienten Lohn.

Statistik:
Peter Döding (20/1 Par.); Rainer Vullriede (6/2), Uli Kolwes (5), Uwe Kolwes (3), Torsten Hartmann, Martin Heider (3), Andreas Steinkamp (1/1), Dirk Parau, Frank Aspelmeier, Benjamin Hennerkes




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