Ohne Mühe besiegten die VfB-Herren die Gäste von Eintracht Minden mit 31:18. Gehörigen Anteil an dem Sieg hatte der "australische Nationalspieler" Mark Juschin, der sich zurzeit wieder in der Heimat befindet, und dem VfB für zwei Spiele zur Verfügung stehen wird.
Die Verstärkung kam gelegen, weil mit Martin Heider, Kris Fisher, Daniel Büscher und Dirk Parau einige VfB-Spieler fehlten, und Torsten Hartmann angeschlagen in die Partie ging.
Der VfB legte durch zwei Treffer von Rechtsaußen Benjamin Hennerkes gleich eine 2:0-Führung vor, lag dann aber in der siebten Minute noch einmal mit 2:3 zurück. Nach einem Siebenmeterpfiff wurde Mark Juschin eingewechselt, der sich damit bereits in der 8. Minute für eine Kiste Bier qualifizierte, als er den Strafwurf sicher zum 3:3 verwandelte.
Per zweiter Welle holte Benjamin Hennerkes die Führung zurück, die Uwe Kolwes durch zwei weitere Konter auf 6:3 ausbaute. Nach dem 10:6 durch Rainer Vullriede sorgten 6-Kolwes-Treffer (4mal Uwe, 2mal Uli) für eine beruhigende 16:8 Halbzeitführung der Fabbenstedter.
Der Spielstand hätte auch zu diesem Zeitpunkt schon deutlicher sein können (oder müssen) jedoch spielte man im Angriff nicht immer druckvoll genug. In der Deckung hatte man immer dann Probleme wenn man nicht konsequent 6:0 deckte, und den routinierten Gästen so eine Chance gab, sich im 1 gegen 1 zu versuchen oder den Kreisläufer anzuspielen.
In der zweiten Hälfte, in der der angeschlagene Torsten Hartmann geschont werden konnte, gelang es dem VfB kontinuierlich seine Führung auszubauen. Mark Juschin spielte nun im rechten Rückraum neben Andreas Steinkamp und Frank Aspelmeier und zeigte auch aus dem Spiel heraus seine Torgefahr. Gemeinsam mit Uwe Kolwes erhöhte er auf 20:10 und der VfB lag erstmals mit zehn Treffern in Front.
Nach dem 20:11 erhöten Rainer Vullriede, Uli Kolwes, Frank ASpelmeier und Andreas Steinkamp auf 24:11. Spätestens nun war auch die Kondition der Gäste am Ende, und es kam kaum noch zu einem aufgebauten Spiel, wenn dann nach nur nach einem Gegentreffer. Ansonsten erzielte der VfB seine Treffer aus dem Gegenstoß oder der zweiten Welle heraus.
Den Treffer zum 30:16, der eigentlich auch eine Kiste Bier kostet erzielte Mark Juschin. Auch den Endstand zum 31:18 ging noch auf sein Konto. Ingesamt war der Sieg des VfB zu keiner Zeit in Gefahr. Bemängeln könnte man, dass der Erfolg noch höher hätte ausfallen können. Wichtig war aber nach dem Spiel in Bückeburg, wieder zu punkten.
Am nächsten Sonntag geht es zur perfekten Handballzeit (9.30 Uhr vormittags) in Hüllhorst um die nächsten Punkte.
Statistik:
Döding (20/1 Par.), Kirchhoff (n.e.); Uli Kolwes (4), Uwe Kolwes (8), Vullriede (3/1), Hartmann, Hennerkes (4), Juschin (5/1), Steinkamp (4/1), Aspelmeier (3), Rabenort, Parau (n.e.)
Siebenmeter:
VfB: 3/4 Aspelmeier tritt über- Minden: 3/4 Döding hält einmal
Strafminuten:
Vullriede, Uli Kolwes