Die VfB-Herren hätten noch Stunden spielen können, ein Sieg gegen Porta 4 wäre wohl nie mehr dabei rausgesprungen. Am Ende gewann der neue Tabellenführer verdient mit 11:18 gegen den VfB, der vor allem im Angriff eine schwache Leistung ablieferte. Wann die Mannschaft von Trainer Dirk Parau zuletzt nur elf Tore erzielt hatte, daran konnte sich niemand erinnern.
Dabei begann es eigentlich recht vielversprechend: Beide Angriffsreihen scheiterten zunächst an den Torhütern, dann war es aber der VfB, der durch Uli Kolwes und zwei Siebenmeter von Rainer Vullriede mit 3:0 in Führung gehen konnte. In der Folge leistete man sich im Angriff aber viel zu viele Fehlwürfe und technische Fehler, die normalerweise für drei Spiele gereicht hätten. So kam Porta über die starke Deckung wieder haran und konnte in der 24. Minute gar selbst mit 4:5 in Führung gehen. Bis zur Halbzeit wurde der Vorsprung sogar auf 5:7 ausgebaut.
Direkt nach der Pause konnte Jörg Kirchhoff den ersten Angriff entschärfen, und der VfB hatte die Chance zurück ins Spiel zu kommen. Das gelang aber nicht- im Gegenteil Porta zog auf 5:9 davon. Nach dem 6:9 von Dirk Parau wuchs der Vorsprung beim 6:12 sogar auf sechs Tore an.
Etwas Hoffnung kam auf, als Rainer Vullriede per Siebenmeter und Kris Fisher von Rechtsaußen wieder auf 9:12 verkürzten und der VfB sogar die Chance hatte auf zwei Tore heran zu kommrn. Jedoch wurde der Ball im Angriff mal wieder vertändelt, und das nutzten die Gäste (im Gegensatz zum VfB) stets sicher aus. So hieß es 9:14 und das Spiel war quasi entschieden.
Auch eine Disqualifikation wegen der dritten Zeitstrafe gegen den Spielmacher der Gäste, und eine 4:2-Deckung des VfB brachten das Spiel nicht mehr zum Kippen. Stattdessen streuten die Gäste mit weiteren Treffern immer mehr Salz in die VfB-Wunden und siegten schließlich 11:18.
Es war für alle VfB-Spieler ein Tag, an dem man besser im Bett geblieben wäre.
Statistik:
Kirchhoff (5 Par.), Döding (10 Par.); Vullriede (4/4), Uli Kolwes (2), Hartmann (1), Büscher, Fisher (2), Hennerkes, Steinkamp, Parau (2), Aspelmeier, Heider
Zeitstrafen: Vullriede, Uwe Kolwes, Hartmann, Fisher, Heider