48 Würfe - 5 Treffer

Die zweite Damenmannschaft des VfB unterlag gegen EURo III mit 5:18 (3:11) und leistete sich dabei rekordverdächtige 43 (!!) Fehlwürfe und 8 technische Fehler. So war es keine Überraschung, dass die keineswegs fehlerlosen Gastgeberinnen die Partie schnell im Griff hatten.

Die ersten vier Tore der Begegnung fielen allesamt vom Siebenmeterpunkt. Immer im Mittelpunkt hierbei Nina Walter, die in der Abwehr zweimal einen Schritt zu späz kam und nur noch hinten dran hing, und im Angriff selbst gefoult wurde. Nach diesem anfänglichen Siebenmeterwerfen stand es dann also 3:1 für EURo.

Zumindest in der Anfangsphase stand die VfB-Deckung noch ganz passabel, als EURo dann aber konsequent sein Tempospiel aufzog kam die Mannschaft auch zu Toren über den Gegenstoß, denn die Rückwärtsbewegung der VfB-Deckung war doch um einiges zu langsam. So gelang es EURo allein durch Gegenstöße die Führung auf 5:1 auszubauen.

Sylvia Niemjetz verkürzte nach einem Konter über Susi Niedringhaus und Nina Walter zum 2:5, doch aus dem gebundenen Spiel ging gar nichts. Oftmals wurde von den Halbpositionen zu schnell und unüberlegt abgeschlossen.  Das nutzte die Heimmannschaft wieder um sein Torkonto aufzustocken. Die nächsten drei Gegenstöße rollten auf das Tor, der bemitleidenswerten Sandra Lohmeier zu.

Birgit Rabenort sorgte in der Schlussphase der ersten Hälfte für etwas neuen Schwung. Aber auch sie hatte kein Wurfglück und scheiterte mehrfach von Rechstaußen.

Hätte nicht Steffi Homann zwei Siebenmeter gehalten wäre man schon mit einem Zehntorerückstand in die Kabine gegangen. So traf EURo in der Schlusssekunde "nur" zum 11:3.

Sandra Lohmeier durfte nach der Pause auf der Bank bleiben, den bedauernswerten Job im VfB-Tor übernahm nun Steffi Homann (,die zuvor nur für die Siebenmeter gekommen war). Und auch sie ereilte ein ähnlich bitteres Schicksal  und sah sich immer wieder "allein auf weiter Flur", nachdem vorne Fehlwurf auf Fehlwurf folgte.

Für die Treffer in der zweiten Hälfte sorgten zwei Einzelaktionen von Nina Walter und  Birgit Rabenort.
EURo spielte sein Spiel konstant weiter runter ohne aus dem Positionsangriff wirklich gefährlich zu werden. Aber Siebenmeter (obwohl man fünf ausließ) und Gegenstöße reichten für ein deutliches 18:5.

Statistik:
Steffi Homann (11/3 Par.) Sandra Lohmeier (3.Par.); Sylvia Niemjetz (1), Susi Niedringhaus (2/1), Birgit Rabenort (1), Nina Walter (1), Maren Tegeler, Sina Ebert, Daniela Pott, Doreena Kasberger, Johanna Dyck

Siebenmeter:
EURo: 7/12 (Steffi hält dreimal, zweimal Pfosten) - VfB: 1/2 Sina scheitert am Torwart

Strafminuten: Daniela Pott (59.)

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