Im Angriff zu harmlos

Nur neun Spielerinnen hatte Ersatz-Trainerin Steffi Homann, die selbst auch nicht spielen konnte, für das Spiel der zweiten Damen des VfB gegen Porta zur Verfügung. Susi Niedringhaus, Doreena Kasberger, Nina Walter,Maren Tegeler, Sandra Lohmeier, Anke Gornik und Birgit Rabenort waren aus den unterschiedlichsten Gründen nicht einsatzfähig

So war das Ergebnis gegen die weit oben in der Tabelle stehenden Gäste aus Porta auch recht deutlich: 9:25 hieß es nach 60 Minuten.

Die etatmäßige Linksaußen Sylvia Niemjetz begab sich zum zweiten Mal in der laufenden Saison ins Tor und musste nach 23 Sekunden zum ersten Mal hinter sich greifen. Nach acht Minuten und einem vergebenen Siebenmeter auf jeder Seite stand es 0:4 für Porta. Ehe ein Siebenmetertor von Sina Ebert das 1:4 bedeutete.

Im Angriff lief nicht viel zusammen. Besonders aus dem Rückraum entwickelte sich kaum Druck auf die gegnerische Abwehr. Allerdings war Daniela Pott in diesem Mannschaftsteil auch sehr auf sich allein gestellt. Immer wieder versuchte es die Halbrechte und übernahm die meiste Verantwortung im Angriff. Hier wurde Doreena Kasberger auf der anderen Rückraumseite schmerzlich vermisst.

Die Abwehr war der eindeutig bessere Mannschaftsteil- daher stand es auch erst 2:9 als Caro Hussmann nach einer schönen Einzelleistung auf Linksaußen das erste Feldtor für den VfB erzielen konnte. Es folgte die beste Phase des VfB. Danniela Pott verküruzte aus dem Rückraum auf 4:9 und nach einem Siebenmetergegentreffer traf Sonja Schindler nach einem schönen Anspiel von Mohna Behnke auf 5:10.

Als Sylvia Niemjetz dann auch noch einen Siebenmeter halten konnte, gab es die Möglichkeit den Rückstand noch weiter zu verkürzen. Dies gelang aber nicht und beim Stand von 5:12 wurden die Seiten gewechselt.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischte Porta und ging durch zwei Gegenstoßtreffer und einen Siebenmeter erstmals mit 5:15 in Führung. Das 6:15 ging auf das Konto von Sina Ebert, die einen Siebenmeter an die Latte setzte, den Abpraller aber an der Torhüterin vorbei brachte.

Nun ließ auch die Kondition beim VfB etwas nach. Die Folge waren viele Gegenstoßtreffer und konzentrationsbedingte Abspielfehler im Angriff. Für die restlichen VfB-Tore zum 9:25-Endstand waren Daniela Pott (2) und Caro Hussmann verantwortlich.

Mit dieser Angriffsleistung dürfte es auch am kommenden Wochenende bei der neuformierten Mannschaft Nettelstedt III sehr schwer werden zu punkten.

Statistik:
Sylvia Niemjetz (11/1 Par.); Svenja Rohde, Johanna Dyck, Mona Behnke, Caro Hussmann (2), Daniela Pott (3), Sina Ebert (3/2), Sunny Rose, Sonja Schindler (1)

Siebenmeter:
VfB: 2/4- Sina Ebert und Daniela Pott scheitern - Porta: 5/8 - einmal übergetreten, einmal Pfosten, einmal Hält Sylvia

Zeitstrafen:
Mona Behnke, Caro Hussmann, Sina Ebert






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