Die zweite Damenmannschaft hat endlich ihren ersten Sieg gelandet. Gegen den punktlosen Tabellenletzten aus Südhemmern gab es einen verdienten 17:6-Erfolg. Die Grundlage dazu wurde in der Deckung gelegt.
Neben den studienbedingten Absagen von Mona Behnke, Svenja Rohde, Caro Hussmann und Johanna Dyck musste Trainer Dirk Parau auch auf die verletzten Steffi Homann und Nina Walter verzichten. Überraschend fehlte auch Doreena Kasberger.
Nach einigen fehlgeschlagenen Angriffen gelang den Gästen die Führung zum 0:1, doch Daniela Pott glich im nächsten Angriff wieder aus. Südhemmern ging über Linksaußen erneut mit 1:2 in Front und hatte die Chance vom Siebenmeterpunkt zu erhöhen. Jedoch warf die Spielmacherin den Ball links am Tor vorbei. Stattdessen war es erneut Daniela Pott, die zum 2:2 traf.
Wieder gab es Siebenmeter für Südhemmern. Wieder wurde die Spielmacherin zum Siebenmeterpunkt beordert und genau wie im ersten Versuch ging der Ball links am Gehäuse von Sandra Lohmeier vorbei.
Für den VfB war es hilfreich, dass die Chancen nicht genutzt wurden. So konnte Sonja Schindler den VfB erstmals in Führung werfen. Sina Ebert und Daniela Pott im Gegenstoß erhöhten erst einmal auf 5:2 und brachten damit mehr Sicherheit ins VfB-Spiel. Hilfreich war es auch, dass Sandra Lohmeier beim Stand von 4:2 einen Siebenmeterabwehren konnte, und der Nachwurf nur an die Latte ging. Was passiert wäre wenn Südhemmern die Strafwürfe konsequenter genutzt hätte, kann glücklicherweise in das Reich der Spekulation verwiesen werden.
So wuchs die VfB-Führung Tor um Tor. Sonja Schindler, die am Kreis ein richtig gutes Spiel machte, sowie Daniela Pott und Susi Niedringhaus trafen zum beruhigenden 9:3 Halbzeitstand.
Nachdem dann nach der Pause erneut Susi vom Siebenmeterpunkt und Sonja Schindler, die einen Abpraller ins Tor kegelte auf 11:3 erhöhten war die Vorentscheidung gefallen. Daran änderten auch zwei Siebenmetertreffer von Südhemmern nichts.
In der Folge wurde die Führung weiter ausgebaut, auch wenn die Chancenauswertung noch etwas besser hätte sein können. 22 Mal scheiterte man ein einer keineswegs überragenden Torhüterin im Tor Südhemmerns. Dennoch stand am Ende ein klarer 17:6-Sieg zu Buche.
Ein weiterer Wehrmutstropfen war, dass Sylvia Niemjetz trotz großem Bemühen den Ball nicht an der gegnerischen Torhüterin vorbei bekam, sie hätte es verdient gehabt- aber das Glück war nicht bei der Tüchtigen.
Nun sieht der Punktstand der Damen doch etwas freundlicher aus und gegen Nettelstedt III sollte man durchaus die Chance haben das Punktekonto aufzustocken.
Statistik:
Sandra Lohmeier (17/2 Par.); Birgit Rabenort (1), Sunny Rose (1), Susi Niedringhaus (3/3), Daniela Pott (5), Sonja Schindler (4), Maren Tegeler (1), Sina Ebert (2), Sylvia Niemjetz