Eine mehr als deprimierende Leistung der D-Mädchen konnte nicht reichen um die Gäste aus Wehe ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Damit setzte sich der bereist in Böllhorst gestartete Negativtrend weiter fort.
Nichts war mehr von den erfrischenden Leistungen zu sehen, die die VfB-Mädels auf den 5. Platz gebracht hatten. Schlimmer als das Ergebnis war die Art und Weise des 7:10.
Auch personelle Ausreden können dieses mal nicht gelten, denn der VfB spielte in Bestbesetzung.
Eine derart unkonzentriete Angriffsleistung von der Mannschaft hat es in den letzten beiden Jahren nicht gegeben. Obwohl die Weher Torhüterin eine ganz starke Partie ablieferte, wurde es ihr gerade von den erfahrenen Spielerinnen oftmals viel zu leicht gemacht. Mit Standhandball im Rückraum sind einfach keine Spiele zu gewinnen.
Immer wieder schloss der VfB nach Einzelaktionen ab. Kombinationen und Tempogegenstöße waren trotz 23 Paraden von Alina Brune im VfB-Tor kaum zu sehen.
Zugegeben die Deckung, die Wehe spielte erinnerte oftmals eher an eine 6:0-Deckung als an eine vorgeschriebene Zweilinienabwehr, aber auch das kann keine Erklärung für diese Leistung sein, denn man besitzt mit Lisa Stegkemper, Laura Finke und Kirsten Winkler drei Spieler, die gerade gegen defensive Deckungsreihen ihre Qualitäten haben sollten.
Wie dem auch sei. Nach dem 1:0 durch Kirsten Winkler übernahmen die Gäste die Kontrolle und kamen mis zum Ende nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Mehr gibt es zu diesem Spiel nicht zu schreiben.
Statistik:
Alina (23/1 P.); Kirsten (3), Anja (3), Lisa (1), Celine, Jacqueline, Sophie, Laura, Kristin, Merle, Steffi