Handball | I. Herren

Ein Sieg, eine Niederlage

VfB-Lahde 20:19

 

Eines der kuriosesten Handballspiele der Saison fand an diesem Samstag in der Espelkamper Rundturnhalle statt. Von Beginn an dominierte Lahde durch eine bärenstarke Deckung, die dem VfB-Angriff schwer zu schaffen machte. Dazu ließ man bereits bis zur Pause vier Siebenmeter aus. So hieß es beim Seitenwechsel nicht unverdient 9:14 für Lahde. Bereits zu diesem Zeitpunkt konnte man allerdings auf beiden Seiten einige äußerst kuriose Schiedsrichterentscheidungen bestaunen, die in der zweiten Hälfte noch schwerwiegende wurden.

 

Die zweite Hälfte begann wie die erste endete: Mit dem fünften verworfenen Siebenmeter. Beim 12:17 in der 42. Minute hatte Lahde seinen höchsten Vorsprung erreicht Trotz zahlreicher Unterzahlsituationen, Fehlentscheidungen und Undiszipliniertheiten gab sich der VfB nicht auf. Gestützt durch eine bärenstarke Leistung des eingewechselten Peter Döding im Tor kam der VfB auch in Unterzahlsituationen nun plötzlich und ein wenig unerwartet zu seinen Toren. In dreifacher Unterzahl gelang den Gästen lediglich ein (Siebenmeter-) Tor.

 

Mark Juschin, Uli Kolwes (2) und Manni Barlach machte aus dem 14:18 ein 18:18.

 

Erneut legte Lahde vor, doch Martin von Behren traf von Linksaußen zum Ausgleich, ehe ein Gegenstoßtor von Uli Kolwes den VfB-Sieg besiegelte und der Jubel auf Seiten des VfB keine Grenzen mehr kannte.

 

 

 

Statistik:

 

Pollum (9 Par), Döding (11/1 Par); Uli Kolwes (7), Barlach (5/1), Heider (1), Aspelmeier (3/1), Juschin (1), von Behren (1), Rose (2), Steinkamp, Hennerkes, Vullriede, Hartmann, Rabenort

 

Strafminuten: Uli Kolwes, Aspelmeier, Barlach (2), Vullriede, von Behren, Steinkamp

 

Siebenmeter: 2/7 Aspelmeier (2), Barlach, Steinkamp und Vullriede scheitern

 

 

 

 

 

 

 

EURo IV- VfB 25:20

 

Mit arg dezimiertem Kader angetreten war für die VfB-Männer in der neuen Unterlübber Sporthalle am frühen Sonntagmorgen nichts zu holen. Nur bis zum 7:7 konnte die Steinkamp-Sieben mithalten ehe der Knackpunkt der Partie folgen sollte. Im Angriff traf man nun oft die falschen Entscheidungen oder scheiterte am guten Schlussmann EURos. Dieses bestrafte die schnelle Mannschaft mit fünf Gegenstoßtoren zum 12:7. Nach einem Treffer Mark Juschins zum 12:8 wurden dann die Seiten gewechselt. In Halbzeit zwei gelang es dem VfB nicht sich wieder in die Partie zurückzukämpfen. Der Rückstand der Gäste betrug nie weniger als vier Tore. Am Ende musste man eingestehen, dass man an diesem Tag einfach chancenlos war.

 

 

 

Statistik:

 

Döding (7 Par.), Pollum (7/1 Par); Aspelmeier (5/2), Uli Kolwes (6), Steinkamp (2), Rabenort, Heider (1), von Behren (1), Vullriede, Schneckener (2), Juschin (3)

 

Siebenmeter: 2/3  Aspelmeier scheitert einmal

30.Januar 10 12:45 Uhr
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