Handball | A-Mädchen

A-Mädchen belohnen sich selbst

24:23-Sieg in Häver

Dieses Mal wurden die VfB-A-Mädchen für eine starke Partie belohnt. Sie gewannen hochverdient in Häver mit 24:23. Am Ende ließen sie Trainer und Zuschauer allerdings noch einmal gewaltig Zittern, auch wenn es für Häver keine Ausgleichschance mehr gab.

Andrea Weitkamp parierte gleich den ersten Ball der Gastgeber, und ihre Schwester Kerstin brachte die VfB-Mädels von Linksaußen mit 1:0 in Front. Jule Meerhoff erhöhte aus dem Rückraum zum 2:0 für den VfB. Nach dem Anschlusstreffer vom Kreis hatte der VfB seine beste Phase und zog durch Tore von Jule, Laura, Sina, Nina und Katha auf 7:1 davon. Die Auflistung dieser Torschützen zeigt, dass das VfB-Angriffsspiel inzwischen sehr felxibel ist, und von allen Positionen Torgefahr ausgestrahlt wird. Noch besser als der Angriff agierte in dieser Phase allerdings die Deckung, die den Gastgebern kaum Chancen gestattete.

So konnte es natürlich nicht weitergehen und Häver kam etwas besser in die Partie und verkürzte auf 7:5. Doch nach dieser Schwächephase traf Katharina Stegkemper mit einem Aufsetzer zum 8:5. Bis zur Pause konnten die VfB-Mädels dann sogar wieder auf 5 Treffer erhöhen.

Die zweite Hälfte begann wie die erste. Der VfB setzte sich durch sein starkes Angriffsspiel ab. Nun begann auch Lisa Stegkemper zu treffen und machte das VfB-Spiel noch unberechenbarer. Jule Meerhoff erzielte mit ihrem Treffer zum 17:11 einen erneuten Sechstore-Vorsprung. 

Doch Häver kämpfte sich immer wieder zurück in die Partie und war beim 17:15 wieder dran. Eine Auszeit musste wieder Ruhe ins VfB-Spiel bringen- mit Erfolg:Nina Walter und Lisa Stegkemper sorgten in der Folge für zwei Dreitorevorsprünge. Ein Siebenmetertreffer brachte Häver erneut heran. Kerstin Weitkamp antwortete postwendende zum 20:17, ehe Jule Meerhoff, Lisa Stegkemper und Kreisläuferin Nina Walter auf 23:17 aufstockten.  Doch auch um diesen Vorsprung musste nochmal gezittert werden auch wenn nur noch zehn Minuten zu spielen waren.

Fünf Minuten vor dem Ende traf Lisa Stegkemper vom Siebenmeterpunkt zum 24:19. In den letzten Angriffen verpassten es die VfB-Spielerinnen dann den Sack endgültig zuzumachen, und mussten noch einmal zittern. 24:20, 24:21, 24:22.... den Trainer hielt es nicht mehr auf der Bank....24:23... noch zwanzig Sekunden zu spielen. Ja es muss doch reichen! Häver bekam den Ball nicht mehr und als Nina Walter 3 Sekunden vor Schluss einen Freiwurf bekommt plumpsen tausende Steine von der Trainerbrust. Geschafft!!!!

Auch wenn man am Ende noch einmal Zittern musste: Häver erreichte in diesem Spiel zu keiner Zeit das Remis und hatte auch nicht mehr die Wurfchance auf den Ausgleich. Die letzten fünf Minuten machten das Spiel dann noch zu einem echten Drama... aber so macht gewinnen auch noch mehr Spaß!

Danke Mädels! Ihr habt es euch verdient!

Benni

 

Statistik:

Andrea Weitkamp (24 Par.); Kerstin Weitkamp (2), Laura Penning (2), Katharina Stegkemper (3), Lisa Stegkemper (5/2), Celine Vieker (1), Sina Ebert (1), Nina Walter (3), Julia Meerhoff (7)

 

Siebenmeter: Sina und Jule scheitern je einmal

23.Februar 10 22:16 Uhr
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