Aus den Nachkriegsjahren zur ersten Meisterschaft

Schwere Zeiten für den VfB

Die Sieger nach dem Gewinn des Vereinspokals im Mai 1949 bei Tura Espelkamp. Obere Reihe von links: Karl Schekelmann, Werner Klamor, Willi Finke, Fritz Reith, Heinrich Engelage; vordere Reihe von links: Ernst Genrich, Wilhelm Schekelmann, Fritz Niemeier, Erich Sieber, Werner Rose, Wilhelm Spreen, Bruno Mrozek.

Bis zum Ausbruch des II. Welt­krieges spielte der VfB. mit wechselnden Erfolgen. Im Juni 1939 fand das letzte Spiel statt. Zwischen 1939 und 1945 kam der Spielbetrieb völlig zum Erliegen. Eine Reihe von hoffnungsvollen jungen Spielern kehrte aus dem Krieg nicht zurück. Bewährte Mitglieder wie Fritz Sandkröger, Wilhelm Brune, Karl Schnelle, Gottlieb Hellweg und Fritz Greve sorgten dafür, daß nach dem Kriege der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden konnte. Auch die Gebrüder Willi und Robert Stockhausen aus Wattenscheid zog es wieder nach Fabbenstedt zurück, um erneut für den Verein tätig zu werden. Nicht vergessen werden sollten die Verdienste, die Bruno Mrozek sich in den ersten Nachkriegsjah­ren um den Verein erworben hat.

Nun stand dem VfB die Sport­platzanlage neben der im Jahre 1939 errichteten neuen zentral gelegenen Schule zur Verfügung. Anfänglich wurden Freund­schaftsspiele unter anderem auch gegen britische Soldatenmann­schaften der Besatzungstruppen ausgetragen. Doch schon 1947 konnte die I. Mannschaft nach Beginn der Punktespiele die Gruppenmeisterschaft erringen. In den folgenden Jahren wechselte die Spielstärke.

Der Verein in der Krise

Die erste Mannschaft 1951: Ewald Mühlhardt, Otto Zeller, Wilfried Meier, Siegmund Mühlhardt, Fritz Reith, Heinrich Bökenkröger, Karl-Heinz Finke, Günter Hellweg, Werner Hellweg, Ernst Genrich, Erich Sieber.
Die erste Mannschaft von 1952 Es war das Jahr, in dem man im Pokalwettbewerb am 3. Februar erst am Verbandsligisten Union Herford scheiterte. Stehend von links: Ewald Mühlhardt, Erich Sieber, Wilhelm Schnelle, Wilfried Meier, Willy Finke, Günter Hellweg, Heinrich Engelage, Karl-Heinz Finke. Kniend von links: Siegmund Mühlhardt, Otto Zeller, Fritz Reith.

1958 mußte der VfB eine ernst hafte Krise überwinden. Es gab ernsthafte Gedanken den Verein aufzulösen oder das Angebot zur Fusion anzunehmen. Nur der Initiative der Mitglieder Wolfgang Heemeyer, Fritz Vogt, Wilfried Meier, Otto Zeller und einiger Spieler ist es zu verdanken, daß der Verein fortbestehen konnte. Die Erfolge stellten sich in der zweiten Jahreshälfte 1959 ein: ob in Meisterschafts- oder Pokalspielen, immer wieder machte der VfB von sich reden.

To top

Die erste Meisterschaft

Nach den überstandenen Kriesenjahren formierte sich die 1. Mannschaft neu. In der Serie 1958/59 wurde der Aufstieg in die 1. Kreisklasse noch verpaßt.

 

Die erste Mannschaft von 1958/59t: H. Littin, F. Peitsmeyer, P. Rüter, W. Spreen, M. Rinne, D. Korten. Mittlere Reihe: G. Wellpott, R. Hoffmann, E. Mühlhardt. Untere Reihe: W. Meier, H. Krupka, K. Schibilla.
G. Wellpott, H. Littwin, P. Rüter, R. Lobe, F. Peitsmeyer, W. Wölk, E. Mühlhardt W. Spreen, Untere Reihe: W. Hofmeier, H. Krupka, W. Krupka.
Die Meistermannschaft: W. Spreen, R. Lobe, G. Wellpott, K-H. Schekelmann, W. Hofmeier, F. Peitsmeyer, P. Rüter, W. Wölk, H. Peper, H. Krupka, E. Mühlhardt.

In der Spielzeit 1959/60 war es dann endlich soweit. Der VfB wir mit 42:6 Punkten und 121:32 Toren Meister der 2. Fußball Kreisklasse und steigt mit dem VfL Frotheim in die 1. Fußball Kreisklasse auf.

Die Meistermannschaft: W. Spreen, R. Lobe, G. Wellpott, K-H. Schekelmann, W. Hofmeier, F. Peitsmeyer, P. Rüter, W. Wölk, H. Peper, H. Krupka, E. Mühlhardt. Zur Mannschaft gehörten noch H. Littwin, M. Rinne sowie Ersatz TW O.Zeller. Trainiert wurde die Mannschaft von Henry Wichmann.

Dank der genauen Aufzeichnung von Wilfried Meier wissen wir, das Willi Wölk mit 41 Toren der herausragende Torschütze der Meistermannschaft war. 

To top

Die Mannschaft des Jahres

H.Krupka, W.Husemeyer, P.Rütger, M.Rinne, Eric Elbourne, F.Peitsmeyer, W.Wölk, R.Lobe, S.Siebe, Brian Young, H. Littwin, H.Peper

Da die Mannschaft auch im DFB Pokal erfolgreich war, man schlug die Bezirksligisten VfL Herford 2:0, Dützen 4:3 und den Landesligisten Minden 05 mit 2:1 n.V. verlieh eine Zeitung den Tietel "Mannschaft des Jahres 1959". Im Jahre 59 konnte auch wieder eine A-Jugend Mannschaft gemeldet werden.

Ein Zeitungsauschnitt aus dem Jahr 1960.

 

 

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