VfB Fabbenstedt 1920 e.V.

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VfB Fabbenstedt zieht die Lehren aus der vergangenen Saison !

DIE NEUEN BEIM VFB: TRAINER RAINER MANNEL (V.L.) MIT FLORIAN BÄNSCH, JOEL KUHN, ROBIN MASCHMANN, JEREMY SCHAPOWALSKY, CHRISTIAN VOGT, LUKAS RÜTER UND CO-TRAINER MALTE GRABENKAMP. | © MICHAEL MEIER

Fußball-Kreisliga A: Sechs Neue sollen für Konkurrenzkampf sorgen

Espelkamp-Fabbenstedt. Bei Fußball-A-Ligist VfB Fabbenstedt hat man Lehren gezogen aus der zurückliegenden Saison. "Vor einem Jahr war ich sehr euphorisch, weil ich eine junge Mannschaft mit viel Potenzial gesehen habe", blickte Trainer Rainer Mannel beim Trainingsauftakt am Montag zurück. Entwicklungspotenzial stecke auch weiterhin im Team, doch habe die Saison 2015/16 gezeigt, dass nicht alles planbar ist, trotz aller Qualität im Kader. "Es war eine echte Seuchensaison. Am Ende ging es nur noch darum, die Klasse zu halten", ergänzt Fußballobmann Bernd Maschmann.

Als Dreizehnter rettete sich der VfB gerade noch so über die Ziellinie. Spieler wie Timon Schmidt, Simon Vullriede oder Daniel Dyck fielen fast die komplette Spielzeit aus. "Wir müssen uns eingestehen, dass wir das nicht kompensieren konnten", gibt Mannel zu. In der Defensive habe dies für Probleme gesorgt, und in der Offensive merkte man den Fabbenstedtern die Abhängigkeit von "Goalgetter" Felix Droste an, der in der Rückrunde selten verletzungsfrei mitwirken konnte. In dieser Phase wurde Daniel Vogt reaktiviert. "Er hat uns sehr geholten, und ich freue mich, dass er auch die kommende Saison mitmachen möchte. Und dies inklusive Training", erklärt Mannel mit einem Lächeln.

Auch der im letzten Winter gekommene Torwart Marius-Florin Mois gab seine Zusage. "Florin war ein echter Glücksgriff. Er hatte großen Anteil am Klassenerhalt", lobte Trainer Mannel den Rumänen. Eine ähnliche Zittersaison will man beim VfB nicht noch einmal erleben. "Wir wollen uns verbessern. Doch zunächst müssen alle Spieler zurückkehren. Wenn das der Fall ist, werden wir einen attraktiven Fußball spielen können. Wichtig ist, dass der Kader in der Breite größer geworden ist und dadurch endlich ein Konkurrenzkampf entsteht. Das war letzte Saison nur selten der Fall", erklärt Rainer Mannel.

Gleich sechs Neuzugänge konnten er und Co-Trainer Malte Grabenkamp zum Trainingsauftakt begrüßen. Aber lediglich ein Spieler war dabei, der noch keinen VfB-Stallgeruch hat: Florian Bänsch vom SSV Pr. Ströhen. "Wir waren auf Stürmersuche und deswegen sind wir froh, dass sich Florian für einen Wechsel zum VfB entschieden hat. Er weiß, wo in der Kreisliga A die Tore stehe", betont Co-Trainer Malte Grabenkamp.

Mit Jeremy Schapowalsky und Christian Vogt kehrten zwei Spieler zu ihrem Heimatverein zurück. Vogt spielte beim SC Isenstedt und dürfte mit seiner Routine der jungen Truppe enorm weiterhelfen. Schapowalsky kehrt vom TuS Bruchmühlen zurück. "Wir wissen alle, was Jeremy kann. Aber er muss erst einmal wieder richtig fit werden und das wird noch dauern", dämpft Grabenkamp die Erwartungen an den jungen Stürmer, der einen Kreuzbandriss hinter sich hat. Zudem verstärken Joel Kuhn, Robin Maschmann und Leon Vullriede aus der eigenen A-Jugend den Kader der ersten Mannschaft. Alle kamen bereits in der vergangenen Saison zu ihren Einsätzen.

Besonders die Stabilität der Viererkette dürfte ein Punkt in der Vorbereitung sein. "Wir haben zu viele Gegentore kassiert. Das lag aber sicherlich auch daran, dass wir in der Defensive immer wieder umstellen mussten. Ich hoffe, wir finden jetzt unsere Stammformation", so Rainer Mannel.

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