Ü40 verliert nur gegen die Finalisten

Nach dem Gewinn der Hallen-Kreismeisterschaft im März durfte die Ü40-Mannschaft des VfB Fabbenstedt am Samstag bei der Westfalenmeisterschaft in Kamen antreten. Bei hochsommerlichen Temperaturen und anspruchsvollen Bedingungen auf dem Kunstrasen trafen die VfB-Kicker auf die besten Altherren-Teams aus Westfalen.

Insgesamt 18 Mannschaften nahmen am Kräftemessen auf dem Kleinfeld teil. Gespielt wurde in vier Gruppen mit zwei Vierer- und zwei Fünfergruppen. Der VfB Fabbenstedt erwischte dabei eine besonders starke Gruppe. Zum Auftakt traf die Mannschaft auf den SC Bünde. In einer ausgeglichenen Begegnung hielten die Fabbenstedter lange dagegen und hatten selbst Möglichkeiten, das Spiel für sich zu entscheiden. Am Ende fiel der entscheidende Treffer jedoch unglücklich in der Schlussminute zum 0:1. Auch die zweite Partie hatte es in sich. Gegen den SC Westfalia Herne zeigte der VfB erneut eine engagierte Leistung und war keineswegs chancenlos. Trotzdem musste sich der heimische Altliga-Meister mit 0:2 geschlagen geben.

Wie sich später herausstellen sollte, handelte es sich bei den ersten beiden Gegnern um die beiden stärksten Mannschaften des Turniers: Herne und Bünde erreichten das Finale und spielten den Titel unter sich aus. Dadurch waren die Chancen des VfB auf den Einzug in die K.-o.-Runde bereits nach den ersten beiden Begegnungen stark gesunken. Die Mannschaft ließ sich davon jedoch nicht entmutigen. Im dritten Gruppenspiel gegen den VfR Borgentreich erkämpfte der VfB ein 2:2-Unentschieden und untermauerte auch im abschließenden Spiel gegen den SC Obersprockhövel beim 3:1-Erfolg noch einmal seine Qualitäten. Mit vier Punkten aus den letzten beiden Spielen verabschiedete sich der Kreismeister erhobenen Hauptes aus dem Wettbewerb. Zu einem der ersten beiden Plätze in der Gruppe reichte es aufgrund der ersten beiden Spiele nicht.

Rückblickend überwog trotz des frühen Ausscheidens die Zufriedenheit. Gegen die beiden späteren Finalisten zeigte der VfB Fabbenstedt, dass er auf diesem Niveau durchaus mithalten kann. Mit mehr Spielglück und einer besseren Chancenverwertung wäre sogar das Erreichen der nächsten Runde möglich gewesen, lautete das Fazit. Im Finale setzte sich Herne mit 4:1 gegen Bünde durch und sicherte sich den Titel des Westfalenmeisters. Insgesamt waren in Kamen elf Spieler für den VfB Fabbenstedt im Einsatz. Sie vertraten die Vereinsfarben bei großer Hitze mit viel Einsatz, Teamgeist und Leidenschaft und sammelten wertvolle Erfahrungen auf westfälischer Ebene.

Quelle: Neue Westfälische